Auuutsch, Timo Malte Hempel in München beim Marathon

Dass hier nicht nur von der „Rama“-Version des Sportes berichtet wird (kurz, schweissfrei und bestgelaunt etwas joggen, dann schön bei Sonnenschein frühstücken..) soll dieser Bericht zeigen. Timo Malte Hempel hatte sich mit dem Schwung einer erfolgreich verlaufenen Saison in München angemeldet. Seinen Wettkampf beschreibt der Athlet, der beim Triathlon für unsere Abteilung startet selbst:


Manchmal fragt man sich hinterher, was man sich dabei gedacht hat und so war es auch beim München Marathon.
Wenn man oft Sport macht, kann es trotzdem sein, dass man sich gnadenlos überschätzt.
Da ich das ganze Jahr für „halbe“ IRONMANs trainiert hatte, dachte ich, dass ich auch fit genug für einen Marathon sei.
Den Duathlon auf Rügen noch nicht ganz verdaut, merkte ich schon bei meinem einzigen langen Lauf über 25km, dass ein Marathon kein Spaziergang werden würde.
Aber trotzdem hinderte es mich nicht daran, am 12.10. bei wunderbaren Wetter zu starten. Und bis Km 22 war auch alles gut, ich lief auf 3:30Std.-Kurs, doch dann kam der Einbruch und das heftig.
Ich schleppte mich mehr über die Strecke und hangelte mich von Gehpause zu Gehpause.
Als ich nach 4:44Std endlich ins Olympiastadion einlief, war ich so heilfroh.
Aber immerhin hat mein Wille einmal mehr gesiegt und mich ins Ziel gebracht. Allerdings bin ich jetzt platt und meine Muskeln möchten auch nix mehr tun.
Gott sei Dank ist jetzt Trainingspause und mein geschundener Körper kann mal etwas ruhen.