Timo Malte Hempel kämpft sich beim 70.3 IRONMAN auf Rügen durch.

Hier der Bericht des Athleten von diesem harten Wettkampf, der wohl in die IM Geschichte eingeht.

Es regnet, es regnet,
und wenn’s genug geregnet hat,
dann hört es wieder auf.

Wenn der erste Ironman 70.3 auf Rügen ein Motto hatte, dann war es dieses Kinderlied.
Ein Tag vor dem Rennen kündigte es sich bereits an, die Wellen überschlugen sich und außer ein paar Surfern, war niemand im Meer.
Am Morgen des Rennen dann die Gewissheit, die angereisten Triathleten würden einen Duathlon vollziehen müssen.
Somit wurden 5,2 km gelaufen, 90 km Rad gefahren und dann nochmal 21 Km laufen.
Der Start war nass und sonst nix, im strömenden Regen eine Runde über die Binzer Promenade zu flitzen ist nicht das angenehmste, was man sich vorstellen kann. Nass durch die Wechselzone am Strand und ohne Schuhe über ein Brücke und durch eine endlose Wechselzone zu laufen, machte es nicht besser.
Auf dem Rad war es windig und durch den Regen war auch die Bremswirkung nicht die Beste.
Da kann man wieder nur danken, dass nichts passiert ist und anscheinend ein kleiner Schutzengel über den meisten Triathleten kreist.
Bei dem folgenden Halbmarathon kam tatsächlich die Sonne raus und mit einer Gesamtzeit von 5:47:50 h bin ich sehr zufrieden.
Allerdings sollte Ironman den Zeitpunkt überdenken, da im September immer Wind und Regen auf Rügen sein kann und eine Wechselzone im Sand macht in Verbindung mit Bewegung und Nässe böse Blasen.
Aber immerhin kann ich behaupten beim ersten Ironman-Duathlon dabei gewesen zu sein.
Aber das wars dann wirklich mit Wettkämpfen für dieses Jahr, nur noch ein Marathon in München.
Nächstes Jahr geht’s weiter!