Klasse Leistungen beim Klassiker: Der Twistesee-Triathlon 2014

Bei der 32. (!!) Auflage des Arolser Twistesee-Triathlons traten drei Triathleten aus Fritzlar an, und lieferten wieder sehr ansprechende Leistungen ab. Ja, der „Twiste-Triathlon“, neben dem Waldecker Triathlon der Klassiker der heimischen Triathlon Wettbewerbe. Ebenso, wie der zweitgenannte, wartet das Event nahe Arolsen seit jeher mit top Organisation aber auch harter Radstrecke und ungewisser Witterung auf.

Haben sich auch über die Jahrzehnte hinweg Ort der Wechselzone und Laufstrecke geändert, so bieten das stets frische, grüne Wasser des Stausees und die anfangs wellige, danach zwischen Wolfhagen und Arolsen durchaus giftige Radstrecke eine spezielle Herausforderung.
Eine zusätzliche „Würze“ erhält der Wettbewerb in den letzten Jahren durch den 250m langen, steilen Weg vom Wasserausstieg zur Wechselzone. Gerade an Land getorkelt versucht man dann mit aufgeweichten Fußsohlen und orientierungslosen Gleichgewichtsorgan bergan zu sprinten. Oftmals gehen dann kurz vor dem Erreichen der Wechselzone die Lichter aus oder die Wadenmuskeln zu.
Nicht so bei unseren Athleten, sie kannten Terrain und Modus aus früheren Starts.
Sylvia Lühr-Schmitt und Frank Bräutigam traten trotz unterirdischer Wetterprognose beim Sprint- (0,75-21-5), Matthias Weishaupt sogar beim Kurztriathlon (1,5-42-10) an.
Am gestrigen Sonntagvormittag und auch bis zum Ende der Sprintdistanzeinläufe entwickelte sich das Wetter viel besser als erwartet. Es blieb nahezu trocken. Eine starke Schauer während des Schwimmparcours und einige Tropfen hier und da beim Radrennen gemahnten zur Vorsicht, brachten aber keinen Athleten außer Tritt.
Auf der Laufrunde empfanden unsere Athleten die Temperaturen und die herrschende kühl-feuchte Witterung sogar als förderlich und gaben nochmal alles.
In der Endabrechnung konnte Sylvia Lühr-Schmitt (1:42:38h) überraschend den 2. Platz ihrer Altersklasse (AK) erringen. Happy über den Erfolg gestand sie: „Nachdem ich dieses Jahr mehr Rad gefahren bin als sonst, habe ich mich sogar hier in den Bergen damit richtig wohl gefühlt. Das Laufen war dann auch noch ausgesprochen gut.“
Auch Frank Bräutigam stellte sich erneut dem Klassiker und erreichte in 1:32:41h sehr zufrieden mit seiner Leistung das Ziel in Wetterburg.

Alle Athleten die dort einmal dem Ziel zustrebten wissen, dass Mathias Weishaupt mit einer Kurztriathlon-Distanz im Waldecker Land eine besondere Herausforderung angenommen hat. Mit einer klasse Leistung finishte er in2:57:43h.
Dank und Gratulation an Euch drei, die ihr für uns Fritzlarer Triathleten erfolgreich „Flagge gezeigt“ habt.